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Investieren mit Fernweh: So holst du dir Asiens Wachstum ins Depot

Makroökonomischer Ausblick für Asien (2026–2030)

„Straßenszene in einem asiatischen Marktviertel mit roten Laternen und Bannern, traditionellen Gebäuden und Blick auf eine moderne Skyline im Hintergrund, teilweise von Bergen umgeben.“
KI-generiert

Die Wirtschaft in Asien wird sich zwischen 2026 und 2030 stabil entwickeln. Laut der Asiatischen Entwicklungsbank liegt das Wachstum in den entwicklungsorientierten Ländern bei über fünf Prozent im Jahr 2025 und etwa 4,5 Prozent im Jahr 2026. Diese soliden Wachstumsraten sind ein gutes Zeichen für Fondsinvestments, denn steigendes Bruttoinlandsprodukt bedeutet in der Regel höhere Unternehmensgewinne und damit bessere Chancen an den Aktienmärkten. Auch internationale Analysten wie RBC Wealth Management und Invesco sehen positive Signale: Ein schwächerer US-Dollar, Zinssenkungen in den USA und eine Entspannung im Handel zwischen China und Japan schaffen ein günstiges Umfeld für Investoren.

Der Fondsmarkt in Asien-Pazifik wächst ebenfalls kräftig. Laut Mordor Intelligence lag das Volumen verwalteter Fonds im Jahr 2025 bei rund 58 Billionen US-Dollar und soll bis 2030 auf über 73 Billionen steigen. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von knapp fünf Prozent. Gründe dafür sind steigende Einkommen, digitale Plattformen wie Robo-Advisors und Online-Broker sowie neue Regeln für nachhaltige Finanzprodukte und steuerliche Vorteile für die Altersvorsorge. Auch der ETF-Markt legt zu: Von 1,7 Billionen US-Dollar im Jahr 2025 auf voraussichtlich 2,36 Billionen im Jahr 2030 – ein Plus von fast sieben Prozent pro Jahr. Hier treiben vor allem die wachsende Nachfrage nach mobilen Investment-Apps, Festzins-ETFs zur Risikostreuung und innovative Themen-ETFs wie ESG oder Technologie den Markt an.

Besonders spannend sind die Sektoren Technologie und Künstliche Intelligenz. Investitionen in Halbleiter und KI gelten als Wachstumsmotor für die Region. Länder wie Taiwan, Südkorea und China profitieren vom globalen Trend zur Digitalisierung. Schroders erwartet für den Halbleitermarkt bis 2030 ein jährliches Wachstum von fast neun Prozent. China setzt zusätzlich auf mehr Konsum und technologische Unabhängigkeit, Japan verfolgt mit „Sanaenomics“ eine Strategie gegen Deflation und für mehr Wachstum, und Indien punktet mit Steuerreformen und einer wachsenden Nachfrage nach Konsumgütern und Rohstoffen.

Auch nachhaltige Investments gewinnen an Bedeutung. Immer mehr Länder in Asien führen Regeln ein, die Transparenz und umweltfreundliche Finanzierungen fördern. ESG-Fonds, die ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen, werden für Anleger zunehmend interessant.

Natürlich gibt es Chancen und Risiken. Auf der positiven Seite stehen die konjunkturelle Erholung, das langfristige Wachstum in Technologie und Infrastruktur sowie Innovationen im ETF-Bereich. Risiken ergeben sich aus geopolitischen Spannungen, Währungsrisiken und möglichen Überbewertungen im KI-Sektor.

Für Anleger empfiehlt sich ein breit gestreutes Portfolio. Dazu gehören Aktienfonds mit Fokus auf Technologie, Konsum und Gesundheit, Festzins-ETFs als Stabilitätsanker, thematische Investments in KI und erneuerbare Energien sowie ESG-Fonds mit lokaler Expertise.

Fazit Asien bleibt bis 2030 eine dynamische Region mit soliden Wachstumsraten und steigenden Fondsvolumina. Technologie und Nachhaltigkeit sind die zentralen Themen, doch eine kluge Risikostreuung bleibt entscheidend für langfristigen Erfolg. Wissenschaftliche Quellen (Kurzform)

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